Der UV-Index hat nichts mit Wärme zu tun. Ein UV-Index von 8 bedeutet nicht, dass es warm ist – es bedeutet, dass deine Haut in kurzer Zeit verbrennen kann. Trotzdem beeinflusst er, was du anziehst: Sonnenbrille, Kappe, langärmliges Shirt oder Sonnencreme unter dem T-Shirt.
Was die Skala bedeutet
| UV-Index | Kategorie | Ungeschützte Zeit bis zur Hautschädigung |
|---|---|---|
| 1–2 | Niedrig | 60+ Minuten |
| 3–5 | Mäßig | 30–45 Minuten |
| 6–7 | Hoch | 20–25 Minuten |
| 8–10 | Sehr hoch | 15 Minuten oder weniger |
| 11+ | Extrem | unter 10 Minuten |
"Ungeschützt" heißt ohne Sonnencreme, ohne abdeckende Kleidung, in direkter Mittagssonne. Bei heller Haut können die Zeiten noch kürzer sein.
Was die Werte beeinflusst
In größerer Höhe – etwa in den Alpen – steigt die UV-Belastung pro 1500 Höhenmeter um 15 bis 20 Prozent. Schnee, Sand und Wasser reflektieren zusätzlich. Auch Wolken schützen nicht so gut, wie viele denken: Ein bedeckter Himmel lässt noch bis zu 40 Prozent der UV-Strahlung durch. Sonnenbrand im Urlaub trotz Bewölkung ist keine Ausnahme, sondern ein bekanntes Phänomen.
UV-Index und Kleidung
Ein hoher UV-Index bedeutet nicht automatisch, dass du dich warm einpacken musst – eher im Gegenteil, es kann gleichzeitig heiß sein. Aber er beeinflusst, welche Körperstellen du abdeckst. Ein leichtes Langarmshirt aus UV-dichtem Stoff schützt besser als Sonnencreme allein, vor allem bei längeren Aufenthalten im Freien.
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Wann du besonders aufpassen solltest
Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung am höchsten, auch an trüben Tagen. Im Frühling überraschend oft schon hoch, weil die Sonne höher steht als im September bei ähnlicher Temperatur. Wer im April bei 16°C joggen geht, hat manchmal mehr UV abbekommen als an einem warmen Oktobertag.
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