Stell dir zwei Samstage vor. Beide 18°C. Der erste: klarer Himmel, Sonne von morgens an. Der zweite: grau in grau, kein Aufklarungszeichen in Sicht. Gleiche Temperatur – und doch packst du dich beim zweiten Mal wärmer ein. Zu Recht.
Was Wolken mit Strahlung machen
Sonnenlicht enthält Infrarotstrahlung, die direkt auf deine Haut trifft und wärmt, unabhängig von der Lufttemperatur. Ein geschlossenes Wolkendeck schluckt 70 bis 80 Prozent dieser Strahlung. Was ankommt, ist der Rest – kaum spürbar. Bei klarem Himmel summiert sich der Strahlungsgewinn auf 4 bis 8 Grad gefühlte Wärme, manchmal mehr.
| Situation | Lufttemperatur | Bewölkung | Gefühlstemperatur |
|---|---|---|---|
| Sonniger Morgen | 16°C | Klar | ~21°C |
| Grauer Tag | 16°C | Geschlossen | ~15°C |
| Wechselhaft | 18°C | Halb | ~18–20°C |
| Sonnig, windig | 18°C | Klar | ~15–17°C |
Der letzte Wert zeigt, wie Wind den Strahlungsgewinn wieder zunichte machen kann. Selbst mit Sonne kann 18°C windig kalt wirken.
Wechselhafte Bewölkung ist das Trickreichste
Wenn Wolken durchziehen, wechseln sich warme und kühle Phasen ab – manchmal im Minutentakt. Du kannst dich darauf nicht gut einstellen. Entweder du kleidest dich für den Schatten und schwitzt in der Sonne, oder umgekehrt. Lagen sind hier die einzig sinnvolle Strategie.
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Wie KorteBroekAan.nl Bewölkung einbezieht
KorteBroekAan.nl rechnet den aktuellen Bewölkungsgrad in die Gefühlstemperatur ein. An einem wolkenreichen Tag fällt die Empfehlung konservativer aus als an einem sonnigen, selbst wenn die Temperatur gleich ist. Das macht die Empfehlung ehrlicher als ein reiner Blick auf die Thermometernadel.
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