"Etwas Wind" – das kann vieles bedeuten. Eine leichte Brise, die du kaum wahrnimmst, oder ein kräftiger Wind, der dir die Kapuze vom Kopf zieht. Die Beaufort-Skala bringt da Ordnung rein.
Die Beaufort-Skala
| Beaufort | km/h | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0–1 | 0–5 | Windstill bis schwacher Hauch |
| 2 | 6–11 | Leichte Brise |
| 3 | 12–19 | Mäßige Brise |
| 4 | 20–28 | Frischer Wind |
| 5 | 29–38 | Kräftiger Wind |
| 6 | 39–49 | Starker Wind |
| 7 | 50–61 | Stürmischer Wind |
Was das für die Gefühlstemperatur bedeutet
Windstärke 1 oder 2 macht kaum einen Unterschied. Ab Windstärke 3 fängt der Windchill-Effekt an, spürbar zu werden. Ab Windstärke 5 oder 6 kommt kein leichtes Outfit mehr durch – egal was der Thermometer sagt.
Bei 12°C Lufttemperatur sieht das so aus:
| Beaufort | Gefühlstemperatur bei 12°C |
|---|---|
| 1 | ~12°C |
| 3 | ~9°C |
| 5 | ~6°C |
| 6 | ~4°C |
| 7 | ~2°C |
Von 12°C auf gefühlte 2°C – nur durch Wind, ohne dass sich die Luft verändert hat.
Was das fürs Anziehen heißt
Bei Windstärke 4 und mehr lohnt sich eine winddichte Außenschicht, selbst wenn die Temperatur mild klingt. Ein dicker Strickpulli ohne Windschutz hält kaum warm, wenn der Wind durchbläst. Eine leichte Windjacke drüber ändert das schlagartig. Die Kombination aus Isolation und Windschutz schlägt Isolation allein fast immer.
Kannst du heute kurze Hosen tragen?
Jetzt für deinen Standort prüfen — kostenlos, kein Konto nötig.
Wer die Windstärke in der Prognose liest und sie bei der Kleidungswahl ignoriert, wird öfter falsch liegen als nötig.
Mehr erfahren
Verwandte Artikel in der Wetter-erklärt-Sektion: