4 Min. Lesezeit 6. April 2026 Aktualisiert am 9. April 2026

Warum Windstärke für die Kleidungswahl wichtig ist

Die Beaufort-Skala gibt Windstärke in nachvollziehbaren Stufen an. Schon Windstärke 4 kann die gefühlte Temperatur um mehrere Grad senken.

"Etwas Wind" – das kann vieles bedeuten. Eine leichte Brise, die du kaum wahrnimmst, oder ein kräftiger Wind, der dir die Kapuze vom Kopf zieht. Die Beaufort-Skala bringt da Ordnung rein.

Die Beaufort-Skala

Beaufortkm/hBeschreibung
0–10–5Windstill bis schwacher Hauch
26–11Leichte Brise
312–19Mäßige Brise
420–28Frischer Wind
529–38Kräftiger Wind
639–49Starker Wind
750–61Stürmischer Wind

Was das für die Gefühlstemperatur bedeutet

Windstärke 1 oder 2 macht kaum einen Unterschied. Ab Windstärke 3 fängt der Windchill-Effekt an, spürbar zu werden. Ab Windstärke 5 oder 6 kommt kein leichtes Outfit mehr durch – egal was der Thermometer sagt.

Bei 12°C Lufttemperatur sieht das so aus:

BeaufortGefühlstemperatur bei 12°C
1~12°C
3~9°C
5~6°C
6~4°C
7~2°C

Von 12°C auf gefühlte 2°C – nur durch Wind, ohne dass sich die Luft verändert hat.

Was das fürs Anziehen heißt

Bei Windstärke 4 und mehr lohnt sich eine winddichte Außenschicht, selbst wenn die Temperatur mild klingt. Ein dicker Strickpulli ohne Windschutz hält kaum warm, wenn der Wind durchbläst. Eine leichte Windjacke drüber ändert das schlagartig. Die Kombination aus Isolation und Windschutz schlägt Isolation allein fast immer.

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Wer die Windstärke in der Prognose liest und sie bei der Kleidungswahl ignoriert, wird öfter falsch liegen als nötig.

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