Ein Paar zu wenig einpacken ist ein klassischer Urlaubsfehler. Eine Hälfte des Koffers mit Shorts zu füllen, die man nie trägt, ist die andere Extreme. Die Berechnung ist einfach, sobald man weiß, womit man es zu tun hat.
Mediterraner Sommer
In Spanien, Italien oder Griechenland von Juni bis September sind Shorts das Standardkleidungsstück. Tagestemperaturen von 28–38°C, abends selten unter 22°C. Man braucht wenig anderes. Ein Paar pro zwei Tage als Grundausstattung, plus ein Extra für Missgeschicke.
Die Ausnahme: Sakralbauten und manche gehobenen Restaurants verlangen bedeckte Beine. Eine lange, leichte Hose oder ein langer Rock deckt das ab, ohne den Koffer zu belasten.
Nordeuropa und Bergurlaub
In Norwegen oder dem schottischen Hochland sind Shorts die Ausnahme. An einem Sommerurlaub dort hat man vielleicht zwei bis vier Tage pro Woche, an denen es warm genug für Shorts ist. Ein Paar als Option einpacken, nicht als Kernausstattung.
In den Alpen gilt ähnliches, aber mit Höhenunterschied. Die Temperatur fällt 0,6°C pro 100 Höhenmeter. Bei 2000m ist es 12°C kühler als im Tal. Shorts für die Terrasse beim Mittagessen im Tal — nicht für die Wanderung nach oben.
Städtereisen
Städtereisen hängen von Jahreszeit und Ziel ab. Paris im Juli: gut. Amsterdam im April: vielleicht ein Nachmittag. Istanbul im Mai: ungefähr 50/50. Die Durchschnittstemperaturen für den spezifischen Monat prüfen, nicht den allgemeinen Ruf.
| Reiseziel | Zeitraum | Erwartete Shorts-Tage |
|---|---|---|
| Costa del Sol | Juli–August | Fast jeden Tag |
| Toskana | Juni | 4–5 Tage pro Woche |
| Barcelona | Mai | 2–4 Tage pro Woche |
| Paris | Juli | 3–5 Tage pro Woche |
| Amsterdam | August | 1–3 Tage pro Woche |
| Norwegen | Juli | 0–2 Tage pro Woche |
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Wie viele einpacken?
Die erwarteten Shorts-Tage zählen, durch zwei teilen und eins addieren. Für eine Woche Toskana im Juni (fünf Shorts-Tage) also drei Paare.
Schnell trocknendes Material vereinfacht das ganze Problem. Ein Paar, das abends gewaschen und morgens trocken ist, verdoppelt die Optionen, ohne den Koffer zu füllen.