Wind beeinflusst die Körpertemperatur mehr als die meisten Menschen denken. An einem 18°C-Tag mit starkem Wind kann es sich wie 12°C anfühlen. Das ist der Unterschied zwischen gemütlich draußen sitzen und frieren.
Wie funktioniert Windchill?
Wind beschleunigt den Wärmeentzug von der Haut. Je stärker der Wind, desto schneller kühlt man aus. Dieser Effekt wirkt stärker bei niedrigeren Temperaturen.
| Lufttemperatur | Windstärke | Geschwindigkeit | Gefühlstemperatur |
|---|---|---|---|
| 20°C | Windstill | 0 km/h | 20°C |
| 20°C | Stärke 3 | 20 km/h | 17°C |
| 20°C | Stärke 5 | 35 km/h | 14°C |
| 15°C | Windstill | 0 km/h | 15°C |
| 15°C | Stärke 3 | 20 km/h | 11°C |
| 15°C | Stärke 5 | 35 km/h | 8°C |
Ab wann ist Wind zu stark für kurze Hosen?
Faustregel: Wenn der Windchill die Gefühlstemperatur unter 13–14°C bringt, werden kurze Hosen für die meisten unangenehm. Das passiert bereits ab Windstärke 3–4, wenn die Lufttemperatur unter 17°C liegt.
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Fazit
Wind ist der am häufigsten unterschätzte Faktor. Immer Windstärke und Gefühlstemperatur prüfen, nicht nur die Lufttemperatur.